Demeterhof Ehemann – Bio aus Überzeugung

Seit dem Umzug in die Mühlstraße 2009 freuen wir uns, vom ersten Biobauernhof im Landkreis Neumarkt mit Obst und Gemüse beliefert zu werden. Letzte Woche haben wir den Hof in Oberndorf bei Freystadt besucht und uns ein Bild davon gemacht, was alles an Arbeit und Qualitätsbewusstsein hinter den Produkten steckt.

Gleich nach Übernahme des elterlichen Hofes hat Erwin Ehemann den Betrieb auf biologische Anbauweise umgestellt, was er auch zur Bedingung für die Übernahme machte. Beigetreten ist er dem Anbauverband Demeter, der auch heute noch die strengsten Kriterien hat. Seit 30 Jahren ist auch Gattin Rosi mit am Hof und in vielen Arbeiten mit eingebunden. Mit der Zeit ist der Hof in der Größe und in der Breite der produzierten Lebensmittel gewachsen. Aus den ursprünglich 16 ha im eigenen Besitz sind über die Jahre durch Anpachtung 85 ha geworden. Der letzte Flächenzuwachs kam zustande, weil sich die Eigentümer eine biologische Bewirtschaftung ihrer Äcker wünschten. Neben Getreide, welches für die Neumarkter Lammsbräu und für das selbst gebackene Holzofenbrot angebaut wird, werden leckere Erdbeeren, Salat, Zucchini, Kürbisse und einiges anderes Gemüse angebaut. Zusätzlich haben die Ehemanns auch noch eine kleine Kuhherde, die an den Hängen des Sulzbürgs weiden darf.

Besonders freut es uns, dass Anfang dieses Jahres der 21-jährige Sohn Jakob den Hof übernommen hat und so in die nächste Generation weiterführt. Jakob wusste schon sehr früh, dass er Obst anbauen will und hat seine Ausbildung mit Schwerpunkt Obstbau gemacht. 2003 wurden bereits die ersten Apfelbäume gepflanzt. Inzwischen sind daraus zwei größere Anlagen geworden, auf denen mehrere verschiedene Sorten angebaut werden.

Neben dem Betrieb engagieren sich Erwin und Jakob Ehemann in verschiedenen Arbeitsgruppen wie der Erzeugergemeinschaft der Neumarkter Lammsbräu für den ökologischen Landbau in der Region. Hinter all den hochwertig produzierten Lebensmittel stecken viel Arbeit und null Kompromiss in Bezug auf Nachhaltigkeit und Ökologie. Das schmeckt man.